„Bemühet euch, nur eine Eucharistie zu feiern; denn es ist nur ein Fleisch unseres Herrn Jesu Christi und nur ein Kelch zur Einigung mit seinem Blute, nur ein Altar, wie nur ein Bischof ist in Verbindung mit dem Presbyterium und (den) Diakonen, meinen Mitknechten, auf daß, was immer ihr tuet, ihr tuet gemäß dem Willen Gottes.“
Ignatius von Antiochia
Ignatius an die Smyrnäer (Kap. 7,1)
abgefasst um 117 n. Chr. von Ignatius von Antiochia„Von der Eucharistie und dem Gebete halten sie[, die Sonderlehren aufstellen über die Gnade Jesu Christi,] sich ferne, weil sie nicht bekennen, daß die Eucharistie das Fleisch unseres Erlösers Jesus Christus ist, das für unsere Sünden gelitten hat und das der Vater in seiner Güte auferweckt hat. Die nun reden wider die Gabe Gottes, die sterben in ihrer Streitsucht. Besser wäre für sie die Liebe, auf daß sie auch auferstehen.“
Ignatius an die Trallianer (Kap. 9,1–2)
abgefasst um 117 n. Chr. von Ignatius von Antiochia„Verstopfet daher eure Ohren, sobald euch einer Lehren bringt ohne Jesus Christus, der aus dem Geschlechte Davids, der aus Maria stammt, der wahrhaft geboren wurde, aß und trank, wahrhaft verfolgt wurde unter Pontius Pilatus, wahrhaft gekreuzigt wurde und starb vor den Augen derer, die im Himmel, auf der Erde und unter der Erde sind, [2] der auch wahrhaft auferweckt wurde von den Toten, da ihn sein Vater auferweckte; denn nach diesem Vorbild wird uns, die wir ihm glauben, sein Vater auch so auferwecken in Christus Jesus, ohne den wir das wahre Leben nicht haben.“
Ignatius an die Epheser (Kap. 18,2)
abgefasst um 117 n. Chr. von Ignatius von Antiochia„Denn unser Gott, Jesus der Christus, wurde von Maria empfangen, nach dem Heilsplan Gottes zwar aus dem Samen Davids, aber vom Heiligen Geiste; er wurde geboren und getauft, damit er durch das Leiden das Wasser reinige.“
Ignatius an die Philadelphier (Kap. 6,1)
abgefasst um 117 n. Chr. von Ignatius von Antiochia„Wenn aber bei euch einer judaistische Lehren verkündigt, so höret nicht auf ihn! Denn es ist besser, von einem Beschnittenen das Christentum zu hören, als von einem Unbeschnittenen judaistische Lehren. Wenn aber beide nichts von Jesus Christus reden, dann sind sie für mich wie Grabsäulen und Totenkammern, auf denen nur Namen von Menschen eingeschrieben sind.“
Ignatius an die Römer (Kap. 7,3)
abgefasst um 117 n. Chr. von Ignatius von Antiochia„Ich habe keine Freude an vergänglicher Speise noch auch an den Vergnügungen dieses Lebens. Gottes Brot [Johannes 6,33] will ich, das ist das Fleisch Jesu Christi, der aus dem Samen Davids [Johannes 7,42; Römer 1,3; 2. Timotheus 2,8] (stammt), und als Trank will ich sein Blut, das unvergängliche Liebe ist.“
Ignatius an die Magnesier (Kap. 8,1)
abgefasst um 117 n. Chr. von Ignatius von Antiochia„Lasset euch nicht verführen durch die falschen Lehren und die alten Sagen, die nichts nützen; denn wenn wir bis jetzt nach dem Judentum leben, gestehen wir zu, daß wir die Gnade nicht empfangen haben.“
Ignatius an die Epheser (Kap. 19,3)
abgefasst um 117 n. Chr. von Ignatius von Antiochia„Infolgedessen löste jegliche Zauberei sich auf, und jede Fessel der Bosheit ward vernichtet; die Unwissenheit ward weggenommen, das alte Reich ward zerstört, da Gott in Menschengestalt sich offenbarte zur Neuschaffung ewigen Lebens; da nahm seinen Anfang, was bei Gott zubereitet war. Deshalb kam alles in Bewegung, weil die Vernichtung des Todes betrieben wurde.“
Ignatius an die Trallianer (Kap. 7,1)
abgefasst um 117 n. Chr. von Ignatius von Antiochia„[…] trennet [euch nicht] von [dem] Gott Jesus Christus, vom Bischof und von den Vorschriften der Apostel.“
Ignatius an Polykarp (Kap. 8,3)
abgefasst um 117 n. Chr. von Ignatius von Antiochia„Ich sage euch für immer Lebewohl in unserem Gott Jesus Christus […]. Lebet wohl im Herrn!“