Gegen die Häresien III 6,1

abgefasst um 180 n. Chr. von Irenäus von Lyon

„Beide nämlich bezeichnete der Heilige Geist als Gott, den Sohn, der gesalbt wird, und den Vater, der salbt. Und ferner: ‚Gott steht in der Versammlung der Götter, in ihrer Mitte aber richtet er die Götter‘ [Psalm 82,1]. Vom Vater und vom Sohne spricht er und von denen, welche die Kindschaft empfangen haben, und diese sind … Weiterlesen

Gegen die Häresien V 25,1

abgefasst um 180 n. Chr. von Irenäus von Lyon

„Weiterhin erweist sich auch aus dem, was unter dem Antichrist geschehen soll, daß der Apostat und Räuber als Gott verehrt werden und als König ausgerufen werden will, obwohl er doch ein Sklave ist. Indem nämlich jener alle Kraft des Teufels annehmen wird, wird er nicht als gerechter König kommen, nicht als gesetzmäßiger in der Unterwerfung … Weiterlesen

Gegen die Häresien IV 37,5

abgefasst um 180 n. Chr. von Irenäus von Lyon

„Aber nicht nur in den Werken, sondern sogar im Glauben hat Gott die Freiheit und Selbstentscheidung des Menschen beachtet […], womit gesagt ist, daß der Glaube ebenso Eigentum des Menschen ist wie sein freier Wille. […] der Herr […] beläßt dem Menschen den freien Willen und die Selbstentscheidung, wenn er zu Jerusalem spricht: ‚Wie oft … Weiterlesen

An Autolykus I 7

abgefasst um 180 n. Chr. von Theophilus von Antiochia

„Wenn du die Sterblichkeit wirst abgelegt und die Unsterblichkeit angezogen haben, dann wirst du Gott in entsprechender Weise schauen. Denn Gott wird deinen Leib auferwecken, unsterblich mit deiner Seele, und dann wirst du, selbst unsterblich geworden, den Unsterblichen schauen, wenn du jetzt an ihn glaubst […]“

Gegen die Häresien III 2,2

abgefasst um 180 n. Chr. von Irenäus von Lyon

„Berufen wir uns aber [den Häretikern] gegenüber auf die apostolische Tradition, die durch die Nachfolge der Priester in der Kirche bewahrt wird, dann verwerfen sie wieder die Tradition, nennen sich klüger als Priester und Apostel und sagen, sie hätten allein die Wahrheit gefunden. […] So stehen sie also weder auf dem Boden der Schrift, noch … Weiterlesen

An Autolykus III 7

abgefasst um 180 n. Chr. von Theophilus von Antiochia

„Pythagoras […] bestimmt zuletzt die Natur (als höchstes) und behauptet die Zufälligkeit des Alls […]. Und alle die Aussprüche für den Atheismus ferner […]. Über Euhemerus, den ärgsten Atheisten, ist auch nur zu reden überflüssig. Denn […] er läßt die Welt vom Zufall regiert werden.“

Gegen die Häresien III 18,3

abgefasst um 180 n. Chr. von Irenäus von Lyon

„Es salbte aber der Vater, gesalbt wurde der Sohn in dem Geiste, der die Salbung ist, gemäß dem Worte des Isaias, der da spricht: ‚Der Geist des Herrn ist über mir, deswegen hat er mich gesalbt‘ [Jesaja 61,1]. Damit weist er hin auf den Vater, der salbt, den Sohn, der gesalbt wurde und den Geist, welcher … Weiterlesen

Gegen die Häresien III 19,2

abgefasst um 180 n. Chr. von Irenäus von Lyon

„Denn daß überhaupt keiner aus den Söhnen Adams schlechthin Gott genannt oder Herr geheißen wird, das haben wir aus den Schriften nachgewiesen. Alle aber, die nur ein wenig um die Wahrheit sich kümmern, können sehen, daß [Christus] allein von allen Menschen, die jemals gewesen sind, im eigentlichen Sinne als Gott und Herr und ewiger König … Weiterlesen

Der Erzieher III 2,14

abgefasst um 195 n. Chr. von Clemens von Alexandria

„[…] wenn das noch unentweihte Denkvermögen nicht von dem Logos erzogen wird, so verirrt es sich in zuchtloses Wesen und erleidet als Lohn für seine Verirrung den Sturz in den Abgrund! Einen Beweis dafür hast du an den Engeln, die wegen vergänglicher Schönheit Gottes Schönheit verließen und den so gewaltigen Sturz vom Himmel auf die … Weiterlesen

Teppiche VI 9,76

abgefasst um 195 n. Chr. von Clemens von Alexandria

„[…] denn es geziemt sich wirklich nicht, daß der Freund Gottes, den Gott vor Erschaffung der Welt im voraus dazu bestimmt hat, daß er in die vollkommene Kindschaft aufgenommen werde, noch in Regungen von Lust oder Furcht verfällt und sich mit der Bekämpfung seiner Leidenschaften abmühen muß.“