„Beide nämlich bezeichnete der Heilige Geist als Gott, den Sohn, der gesalbt wird, und den Vater, der salbt. Und ferner: ‚Gott steht in der Versammlung der Götter, in ihrer Mitte aber richtet er die Götter‘ [Psalm 82,1]. Vom Vater und vom Sohne spricht er und von denen, welche die Kindschaft empfangen haben, und diese sind die Kirche. Das nämlich ist die Versammlung Gottes, welche Gott, d. h. der Sohn selbst, durch sich zustande gebracht hat.“
Göttlichkeit Christi
Apologetikum (Kap. 21)
abgefasst um 197 n. Chr. von Tertullian von Karthago„Allein wir schämen uns Christi nicht, wir freuen uns vielmehr nach seinem Namen benannt und um seinetwillen verurteilt zu werden; auch haben wir darum keine andere Auffassung von Gott [als die Juden]. Es ist also notwendig, über Christus, insofern er Gott ist, einiges Wenige zu sagen.“
1. Canon: Über den hl. Glauben
abgefasst um 200 n. Chr. von Hippolyt von Rom„Vor Allem müssen wir unsere Rede mit dem heiligen, rechten Glauben beginnen, der da ist an unsern Herrn Jesus Christus, den Sohn des lebendigen Gottes. Wir haben Dieses aufgestellt zur Bezeugung des Glaubens und bekennen freiwillig, in der Wahrheit beharrend, die Dreifaltigkeit, welche in Allem gleich an Ehre, gleich an Herrlichkeit ist und weder Anfang noch Ende hat. Das Wort ist der Sohn Gottes, der da ist der Schöpfer jeder Creatur, der sichtbaren wie der unsichtbaren.“
Gegen Celsus IV 15
abgefasst um 248 n. Chr. von Origenes„Jenes Wesen aber, das zu den Menschen herabstieg, ‚war in Gottes Gestalt‘; und aus Liebe zu den Menschen ‚entäußerte er sich selbst‘ [Philipper 2,6–7], damit er der menschlichen Fassungskraft erreichbar wäre.“